- ".. Julia "Internet-Exhibitionistin" Schramm ungespitzt in den Boden" (
fefe)
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/piratin-julia-schramm-wahlkampf-einer-digitalen-seele-11731922.html
Köstlich:
"Ich-Roman", "Filterbubbles","Niveaulimbo", "„Post-“ und „Post-post-edits“","Spackeria-Position", "Gestern Papkeianer, heute Googleianer, morgen Baumianer" und "Internetkompetenz einer Zwölfjährigen", "Manchmal agitiert sie präventiv, wenn sie von Medienanfragen hört, und verändert ihre Meinung in 140 Zeichen" .... - die FAZ-Autorin Melanie Mühl die sich über die Piratin auslässt - gibt ganz schön Saures und beschreibt IMHO das Bild einer offenkundigen Oppurtunistin.
Der Opportunismus (lateinisch opportunus ‚günstig‘, ‚geeignet‘) bezeichnet die Anpassung an die zweckmäßige jeweilige Situation beziehungsweise Lage.
...
Opportun heißt „herangetragen“ (wörtlich), „gelegen“ (figurativ), und bezieht sich auf eine günstige Gelegenheit; der Opportunist geht weiter, er nutzt eine günstige Gelegenheit ohne Rücksicht auf Konsequenzen oder eigene Wertvorstellungen zu seinem Vorteil. Es ist ein überwiegend negativ besetzter Begriff: Der Opportunismus stellt die Zweckmäßigkeit über die Grundsatztreue. Eine abgeschwächte Form des Opportunismus findet sich im Pragmatismus oder eventuell auch im Realismus wieder. Man kann als Gegenpol zum Opportunisten den Ideologen sehen. In diesem Begriffszusammenhang ist es schwierig, den Übergang zwischen Kompromissbereitschaft und Opportunismus zu definieren oder festzulegen. Politischer Opportunismus nimmt unter Umständen langfristige Nachteile in Kauf, um kurzfristig Zustimmung zu erzielen und bedeutet oftmals das Aufgeben der eigenen Meinung – teilweise oder ganz – zum Vorteil einer anderen Meinung, welcher man größere Chancen auf allgemeine Zustimmung einräumt. [...] (artikel)
http://de.wikipedia.org/wiki/Opportunismus