Dem wachsenden Widerstand und Unmut unserer bevölkerung hier in D. sei Dank - und dem wachsenden Einfluss der Piraten natürlich, dass solche haarsträubenden Überwachungszustände wie in den USA - keine Mehrheit finden. Von merkwürdigen, einzelnen Politikern einmal abgesehen. Aber wie heisst es: "Holzauge sei wachsam!".
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein entschlossenes Vorgehen gegen die Verbreitung illegaler Kopien im Internet gefordert. "Wir dürfen uns nicht wegducken bei Massenbewegungen im Internet", sagte sie auf dem Filmempfang der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Freitag in Berlin mit Hinweis auf "Shitstorms" gegen unliebsame Meinungen. Es sei eine große gesellschaftliche Aufgabe, einerseits die Rechte der Kulturschaffenden gegen illegale Nutzung zu verteidigen und andererseits zu lernen, wie man mit den neuen Möglichkeiten des Internets umgeht.
Derzeit würden aus einer "Waffenungleichheit" plötzlich Abstimmungen über Themen erzwungen, nur weil die einen die Technik besser beherrschten als andere. "Und das kann in einer Demokratie nicht sein", betonte die Kanzlerin. ...(http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,830235,00.html)
ironie an Ja, in gewissen Sinne hat sie ja recht: man muss gegen Zaungäste und Gratisfahrer scharf vorgehen - denn die Gedanken sind nun einmal nicht frei und jeder muss sein Ticket bezahlen
ironie aus
Sie meint wohl damit übersetzt "Hat man das nötige Kleingeld, kann man in den Klub. Hat man es nicht, muss man draussenbleiben." Damit wäre ja prima gerechtfertigt , dass die südliche Hemisphäre es verdient hat arm und ungebildet zu sein. Und dass sie dann weiterhin eben keine Nobelpreisträger (außer für Friedensarbeit o.ä.) stellen dürfen. Bildung ist eine Geldfrage, nicht Angie? Was nämlich gerne in einen Topf geworfen wird ist die Tatsache dass es sehr wohl legitim ist gegen kriminelle Urheberrechtsverletzer vorzugehen die sich durch ihr Handeln unverdientermaßen Geld in die Taschen stopfen - aber diese beileibe nicht gleichzusetzen sind mit Individuen, die sich still und heimlich geistiges Wissen aneignen wollenkönnen oder küssen - weil sie vielleicht kein Geld haben um an das Zeug ranzukommen. Das wäre so, wie wenn man Drogenbandenbosse mit Gelegenheitskonsumenten gleichsetzen würde.
Der Hosenanzug sollte jetzt also nur noch ein bisschen differenzieren und dafür sorgen, dass das gesetzlich besiegelt wird -und alles wird gut. Dann gibt's weder Abmahnmissbrauch noch Protestwähler. Aber was sag ich da. den Volksparteien - einschliesslich den Grünen - laufen die Wähler ja jetzt schon langsam aber sicher alle davon...